Spanien – Fuerteventura: Wandern, Camping und eine Oase

Ein Urlaub im Urlaub stand bevor. Dank dem riesigen neuen Bus von Carmen konnten wir nun auch einfach mal zusammen raus fahren und die Nacht einfach irgendwo verbringen.

Mit den Hunden im Gepäck ging es nach Ajuy an die Westküste, wo wir einen langen und schönen Spaziergang an der Kiste entlang unternahmen.

Die Nacht war zu viert im Bus etwas eng, aber irgendwie auch richtig schön. Im Nirgendwo aufwachen und sich einfach nur um das Nötigste kümmern. Herrlich!

Wir besuchten dann noch eine kleine Oase mit Süßwasser.

Und dann hielten wir noch ganz spontan in La Florida, einem verlassenen Dorf direkt an der Straße nach Tuineje.

Spanien – Fuerteventura: Sonne im Herzen

5 Tage Fuerteventura – juhu, endlich wieder! Mein knallgelber Mietflitzer brachte mich erst einmal nach Gran Tarajal, wo mich Carmen mit Pizza am Strand erwartete. Ansonsten gab es bisher einige sehr faule Strandmomente mit und ohne den beiden Hunden.

Gestern waren wir dann sehr lange im Refugio und haben geholfen, bei den Eseln sauber zu machen. Dann konnten wir uns auch der Knuddelei und Bürsterei der ganzen vielen Viecher kümmern, die dort ein neues Zuhause gefunden haben.

Deutschland – Grainau & Oberammergau: Sturm, Hitze und eindrucksvolle Festspiele

Ab nach Grainau – der erste Urlaub mit Babette in diesem Jahr.

Direkt an den Eibsee und einmal drum herum gelaufen.

In brütender Hitze ist die ganze Familie am Donnerstagmittag auf dem Campingplatz in Grainau angekommen. Wohnmobil, Zelte und meine Babette. Zwei Plätze nebeneinander – für Hund und Kleinkind gab es einen schützenden Zaun.

Direkter Blick auf die Zugspitze – mega schön!

Am Abend tobte ein Gewitter über uns. Orkanböen und Starkregen zwangen uns dann doch nochmal dazu, Gräben um die Zelle zu ziehen oder die Seile straff zu machen und Heringe umzusetzen.

Am Freitag ging es los nach Oberammergau zu den berühmten Passionsspielen, die seit 1634(!) alle 10 Jahre aufgeführt werden. Mitmachen dürfen übrigens nur Oberammergauer.

Ein unglaubliches und kaum beschreibbar Spektakel, was die letzten Tage in Leben von Jesus zeigen- natürlich mit einigen Längen, den die Aufführung dauert zweimal 2,5 Stunden mit einer dreistündigen Pause. 4.500 Menschen passen ins Theater.

Am Samstag wollten wir wandern gehen, aber es gewitterte wieder leicht und der Regen war extrem stark. Also machten wir alle zusammen mehrere Spaziergänge, später kam auch die Sonne raus.

Niederlande – Den Haag: Junggesellenabschied am Meer

2 Tage und eine wilde Nacht in Den Haag – das war Katis Jungesellinnenabschied. Sie ahnte nichts davon, als wir sie am Samstagmittag bei strahlendem Sonnenschein in einer Beachbar mit unserem Auftauchen überraschten.

Nach einem Picknick am Strand ging es zurück ins Zentrum und direkt in die Distillerie Van Kleef. Dort gab es in einem herrlichen Garten jede Menge Genever in allen Farben und Geschmacksrichtungen. Genever ist dabei ein älterer Vorläufer des Gin.

Danach machten wir Scheveningen unsicher – pünktlich zum Sonnenuntergang ging es hoch ins Riesenrad.

Deutschland – Cuxhaven: Auszeit mit Oma

Mein Geschenk zu Omas 82. Geburtstag war ein Wochenende mit mir an der Nordsee. Wir sind ja beide sehr reiselustig und haben das Meer schon viel zu lange nicht mehr gesehen.

Ich hab sie mir geschnappt und wir sind den fast kürzesten Weg ans Meer, nach Cuxhaven gefahren.

Direkt am Deich zwischen Kugelbake und Alter Liebe hatten wir eine kleine Ferienwohnung. Am Samstagmorgen gab’s Kaffee auf dem Balkon in der Sonne mit Blick auf das Meer. Wir sind ein wenig auf Deich entlang spaziert.

An der Alten Liebe bestiegen wir einen Katamaran und düsten los in Richtung Helgoland. Das ging super schnell mit dem Halunder Jet. Nach 1 Stunde und 15 Minuten waren wir schon da, auf Deutschlands einziger Hochseeinsel.

1.400 Einwohner gibt es hier momentan auf dem früheren Militärstützpunkt. Keine Autos, keine Fahrräder. Die Insel besteht auf Unterland und Oberland – durch Treppen oder ganz bequem per Aufzug miteinander verbunden.

Wir sind weiter zu den Klippen – absolutes Highlight, wenn auch bei uns etwas neblig.

Weiter hinten warteten Felsen voll mit Basstölpeln und Trottellummen. Helgoland ist sowieso ein echtes Vogelparadies.

Dann gab es leckeren Kaffee und die Fahrt zurück mit dem Katamaran. Zum Abschluss gönnten wir uns eine Pizza im Restaurant.

Auch am Sonntag gab es einen Spaziergang am Meer. Herrlich!

Fuerteventura: Wüsten, Krater und drollige Ziegen

Abwechslungsreicher konnte ein Tag hier kaum sein. Am Vormittag war ich mit Carmen im Refugio bei den Ziegen und Babyschafen. Alle haben irgendwie Handicaps, wurden verwaist oder verletzt gefunden. Und super zutraulich.

Danach haben wir Knödel mit Sauce gegessen und ich bin ab in den Norden und Carmen an die Arbeit. Ich bin zu den Dünen nach Corralejo gefahren. Extremer Wind und rote Flaggen am Strand, aber herrlich viel Sand.

Man konnte super einer nach Lanzarote schauen.

Super kurzentschlossen bin ich noch zum Vulkan Calderon del Hondo gefahren und habe einen kleinen Spaziergang hinauf an den Kraterrand gemacht. Immer wieder faszinierend, gerade jetzt, wo auf Las Palmas ein Vulkan gerade erst ausgebrochen ist.

Fuerteventura: Salz, Strand und ein Leuchtturm

Heute haben Carmen und ich ein mögliches neues Häuschen für die und ihre beiden Hunde angeschaut. Da wir dann auch recht nah an der Westküste waren, sind wir da auch erstmal hingefahren und haben tolle Gesteinsformationen entdeckt, Salz gefunden und haben spontan in einer kleinen Grotte gebadet.

Nachdem wir nochmal mit den Hunden draußen waren, ist Carmen an die Arbeit und ich bin wieder nach Las Playitas und lag nochmal am Strand.

Zum Sonnenuntergang bin ich noch einige Kilometer auf einer extrem schmalen und abschüssigen Straße hinauf zum Leuchtturm Faro de la Entallada gefahren.

Fuerteventura: Summer is back!

Den Plan, nochmal mit dem Camper loszuziehen, habe ich nicht umgesetzt. Zu groß war die Verlockung, meinen TUI Gutschein einzulösen und mal wieder nach Fuerteventura zu meiner lieben Carmen und ihren Hunden zu fliegen. Samstag ging es mittags los, der Flieger war bis auf den letzten Sitz voll. Der Flug bei klarem Himmel ging wie geplant direkt über Paris, wo ich den Schnappschuss mit Eiffelturm und dem aktuell verhüllten Triumphbogen geschafft habe.

Angekommen habe ich meinen Mietwagen (Kia Stonic in knallrot) abgeholt und bin nach Tarajalejo gefahren, um den Abend dort zu verbringen bis Carmen Feierabend hat.

Endlich konnte ich auch ihre Hunde kennenlernen, die wir heute an den Strand zum Toben ausgeführt haben.

Nachdem Carmen an die Arbeit gefahren ist, bin ich auch nochmal los und nach Las Playitas gefahren – ein winziges Die mit schon ruhigem Strand direkt im die Ecke.

Alpen-Roadtrip: und dann ging es doch ans Meer

Mein Körper hat weiter gestreikt. Meine eigentlich geplante Tour auf das Breithorn habe ich abgesagt und auch auf unstetes Wetter am Genfer See hatte ich keine Lust. Zumindest nicht im Auto bzw neben dem Auto.

So spontan wie nur irgendwie möglich habe ich alles storniert und bin dann den kürzesten Weg ans Meer gefahren und etwas westlich von Genua in Cogoleto gelandet.

Ein herrliches kleines Bed’n’Breakfast direkt am Meer mit unglaublichen Frühstück auf der Terrasse mit Blick zum Meer und zwei super tolle Gastgeber Michael und Maurizio.

Ich verschwand drei Tage am Strand.

Die Heimfahrt war eine totale Katastrophe. Plan war eigentlich, zunächst nach Luzern zu fahren und dort Mittagspause zu machen und dann gemütlich weiter zu fahren.

Im Endeffekt stand ich 1,5 Stunden inmitten von Gewitter und Starkregen vor dem gesperrten Gotthardtunnel und musste dann als es weiter ging, doch komplett zurück fahren und auf den San Bernardino ausweichen.